Sozialtickets – Fußball ist für alle da

Sozialtickets – Fußball ist für alle da

Sozialtickets

Viele von uns verbringen unzählige Stunden in Stadien und erleben dort Wochenende für Wochenende die schönsten Momente. Besonders im Volksparkstadion – unser Wohnzimmer – ist es am schönsten. Beim Tor zu jubeln, dem bunten Treiben auf der Nordtribüne zu folgen, den Einlauf der Mannschaft mitzuerleben und einfach das Volksparkstadion zu fühlen!

Was für uns schon fast zur Routine geworden ist, ist für andere Personen ein Luxusgut. Nicht alle verfügen über die finanziellen Mittel, sind aufgrund einer Beeinträchtigung eingeschränkt oder hatten bisher einfach noch keine Gelegenheit, an die begehrten Tickets zu gelangen – dennoch sollten alle Fußballbegeisterten die Chance bekommen, einmal ein Spiel im Volksparkstadion zu erleben!

Um den Stadionbesuch allen Personen zu ermöglichen, hat der HSV ein Modell entwickelt: Bei jedem Heimspiel werden 100 Karten für den guten Zweck zur Verfügung gestellt. Wir als Förderkreis Nordtribüne e.V. haben die Möglichkeit, einen Teil davon an von uns ausgewählte Organisationen zu geben.

Am Spieltag selbst treffen wir die Gruppe dann an einem vereinbarten Treffpunkt und begleiten diese durch die Ticketkontrollen. Auf dem Weg zu den Plätzen zeigen wir das Stadion. Ein kleiner Schnack darf dabei natürlich nicht fehlen.

So konnten wir bereits vielen Menschen – ob jung oder alt – ein unvergessliches Stadionerlebnis ermöglichen. Dabei achten wir auf eine abwechslungsreiche Auswahl an Organisationen und Institutionen, um möglichst vielen unterschiedlichen Gruppen diese Erfahrung zugänglich zu machen.

Wir für unsere Stadt!

Mentale Gesundheit

Mentale Gesundheit

Mentale Gesundheit

Im Juni 2023 rief der Förderkreis Nordtribüne e.V. erstmalig gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) zum gemeinsamen Blutspenden auf. Unter dem Motto „Rauten retten Leben“ wurde durch eine Vielzahl an Aktionen auf die Bedeutsamkeit der Thematik aufmerksam gemacht.

Die erfolgreiche Fortführung der Blutspendeaktion in den darauffolgenden Jahren hat uns bestärkt, das Motto „Rauten retten Leben“ auszuweiten und auch auf weitere Thematiken aufmerksam zu machen. Ein Thema, welches im Laufe des Lebens fast jede zweite Person betrifft, ist die Erkrankung an einer psychischen Störung.

Um Stigmatisierung entgegenzuwirken, für mentale Gesundheit zu sensibilisieren und Betroffene zu unterstützen entstand der Leitsatz „Mentale Gesundheit geht uns alle an – auch im Fußball“.

Worum geht es?
Fan sein bedeutet Leidenschaft, Gemeinschaft und große Emotionen. Doch neben all den positiven Seiten können auch Belastungen entstehen: lange Auswärtsfahrten, Schlafmangel, Stress oder erhöhter Konsum von Alkohol und anderen Substanzen.

Psychische Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Gesundheitsproblemen – fast jede zweite Person leidet irgendwann in ihrem Leben unter einer psychischen Erkrankung. Depressionen, Ängste oder Abhängigkeitserkrankungen sind also keine Randthemen, sondern Teil unserer Gesellschaft. Auch im Stadion oder auf der Auswärtsfahrt sitzen Menschen nebeneinander, die vielleicht gerade mit solchen Herausforderungen kämpfen.

Die folgenden Infos sollen dazu beitragen, für die psychische Gesundheit der Menschen im Stadion, im Umfeld der Kurve und darüber hinaus zu sensibilisieren und dafür zu sorgen, dass Warnsignale frühzeitig erkannt werden können. Dabei ist es unabhängig davon, ob du auf der Nordtribüne stehst, im Familienblock sitzt oder unseren HSV vor dem Fernseher verfolgst.

Psychische Krankheiten und wie du sie erkennen kannst
Zu den psychischen Erkrankungen gehören unter anderem Depressionen, Abhängigkeitserkrankungen, Angststörungen und Zwänge. So unterschiedlich diese Erkrankungen auch sein können, sind sie alle in ihrer Schwere gleichwertig zu betrachten.
Psychische Probleme sind nichts Seltenes und sind in ihrer Ausprägung nur schwer zu verallgemeinern – sie gehören in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen zur Lebensrealität vieler Menschen, auch in der Fankurve. Die Symptome, die auf eine psychische Erkrankung hindeuten können, sind also vielfältig und so individuell wie die Krankheiten an sich.

Mögliche Anzeichen, bei denen du aufmerksam sein solltest:

– Antriebslosigkeit & Erschöpfung
– Anhaltende Konzentrationsschwierigkeiten
– Ängste, Reizbarkeit & innere Unruhe
– Vermehrter Rückzug aus dem sozialen Umfeld
– Anhaltende körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verspannungen oder Bauchschmerzen, für die keine körperlichen Ursachen gefunden werden können
– Konsum von Rauschmitteln zur Stressregulierung – z.B. Alkohol, Tabak oder andere Drogen zum „entspannen“

Woher psychische Probleme kommen können
Auch die Ursachen von psychischen Erkrankungen sind vielfältig und nicht immer genau zu bestimmen, wichtige Punkte, auf die du achten solltest, sind aber:

– Psychische Faktoren: Anhaltender Stress, traumatische Erfahrungen, dauerhaft ungelöste Konflikte
– Umwelt- und soziale Faktoren: Für dich belastende Lebensumstände, gesellschaftlicher oder beruflicher Druck

Insbesondere im Kontext einer aktiven Fankultur können zusätzlich weitere Faktoren eine Rolle spielen, auf die du achten solltest:

– Erhöhter Drogen- oder Alkoholkonsum (z. B. rund um Spiele oder Feiern)
– Lange Auswärtsfahrten mit wenig Schlaf und körperlicher Erschöpfung
– Schlafentzug durch späte An- und Abreisen an Spieltagen oder Feiern nach Spielen
– Viel Stress und mögliche Überforderung, z. B. durch Organisation von Auswärtsfahrten oder Verantwortung innerhalb der Gruppe

Wie kannst du auf dich achten?

– Plane Erholung nach Spielen oder Auswärtsfahrten ein
– Achte auf 7–9 Stunden Schlaf, besonders nach langen Nächten
– Reduziere Alkoholkonsum; überlege „Alkoholfrei-Spieltage“ einzulegen
– Bewegung, frische Luft und Gespräche mit Freund*innen helfen, den Kopf frei zu kriegen
– Suche frühzeitig professionelle Unterstützung, wenn die Belastungsgefühle anhalten

So kannst du Betroffenen helfen
Wenn du merkst, dass jemand in deinem Umfeld Unterstützung braucht, schau nicht weg. Probleme gemeinsam anzugehen kann Betroffene stärken und ihnen den Umgang damit erleichtern. Dinge, die du tun kannst, sind zum Beispiel:

– Offen ansprechen: Ruhig fragen, wie es der Person geht – ohne zu einer Aussage zu drängen
– Zuhören statt bewerten: Verständnis für die Situation zeigen, anstatt Dinge kleinzureden (Sätze wie „Reiß dich zusammen!“ vermeiden)
– Gemeinsam Lösungen suchen: Info über Beratungsstellen weitergeben und Betroffene evtl. begleiten
– Bei Substanzproblemen: Klarmachen, dass Hilfe möglich ist – niemand muss das allein schaffen
– Bei akuter Gefahr (Suizidgedanken): Notruf 112 oder 110 wählen

Denk daran: Familie, Freund*innen oder die Gruppe sind wichtig, ersetzen aber keine professionelle Therapie.
Wende dich bei Bedarf an fachliche Stellen, z. B. deine Hausarztpraxis, die Anlaufstelle der Kassenärztlichen Vereinigung (unter der Telefonnummer 116 117) oder Kliniken wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – hier kann dir schnell und unverbindlich geholfen werden.

Unser Flyer zur mentalen Gesundheit (PDF) lag am Sonntag bei dem Spiel gegen Mainz aus und wurde zusätzlich verteilt.

Flyer Mentale Gesundheit

Blutspendeaktion

Blutspendeaktion

Blutspende-Aktion im Stadion

Im Juni 2023 rief der Förderkreis Nordtribüne e.V. erstmalig zusammen mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) unter dem Motto „Rauten retten Leben“ zur Blutspende-Aktion auf. Beginnend mit einem großen Aktionstag auf dem UKE-Gelände, wurde die Aktion u.a. durch Aufklebern, Plakate, Spruchbändern im Stadion und an Bahnhöfen, Auftritten beim Volksparkett und Aufrufen auf den sozialen Plattformen weiter beworben. Im darauffolgenden Winter wurde die Aktion direkt wiederholt.  Bei der darauffolgenden Mitgliederversammlung des HSV e.V. wurden wir für unser Engagement mit dem Ehrenamtspreis überrascht und geehrt. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für diese „unvergleichbare Aktion“. Wir versuchen so der Stadt etwas zurück zu geben und das wichtige Thema Blutspenden an die Leute zu bringen.

Auch dem dritten und inzwischen vierten Aufruf folgten viele Menschen, teils auch mit ihren Familien. Die Einnahmen der Aktion fließen an soziale Einrichtungen in Hamburg wie bisher an den Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. und aktuell an den FRAUEN NOTRUF für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.

Ursprünglich war angedacht, die Aktion zum Ende April 2024 auslaufen zu lassen. Die Zahlen, die Erfolge und nicht zuletzt auch die Auszeichnung haben unseren Wunsch nach Fortführung aber nur noch mehr bekräftigt. 

Wartet nicht auf den nächsten Aufruf, sondern geht auch gern unabhängig davon jederzeit im Albertinen Krankenhaus Schnelsen, der Universität Hamburg oder im UKE Blut spenden.

Spielregeln für eine Blutspende:

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Mindestkörpergewicht: 50 kg
  • Die vergangenen 7 Tage gesund und die letzten 4 Wochen fieberfrei
  • Kein gestochenes Tattoo in den letzten 4 Monaten (gleiches gilt für das Stechen von Piercings und Ohrlöchern)

Vielen Dank für jede einzelne Spende und jede weitere Person, die vielleicht nicht spenden kann, aber dennoch auf die Aktion aufmerksam macht. Auch bedanken wir uns beim HSV für die tolle Auszeichnung, für den unglaublichen Support, der uns auf viele verschiedene Arten erreicht hat und ausdrücklich beim UKE für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Auch unsere Eishockey-Abteilung ging geschlossen zwei Mal zur Blutspende und engagierte sich so mit viel Herzblut für die gute Sache. Wer bei einem der Spiele im Eisstadion Stellingen im Winter genau hingeschaut hat, wird auch die folgende Bande entdeckt haben.

Einhockeybande
Blutspende-Aktion Abnahme

Erster Aktionstag 17. Juni 2023

Zweiter Aktionstag am 13. Januar 2024

Dritter Aktionstag am 15. Juni 2024

Vierter Aktionstag am 14. Juni 2025

Nie wieder ist jetzt – Erinnerungstag beim HSV

Nie wieder ist jetzt – Erinnerungstag beim HSV

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns am Erinnerungstag im deutschen Fußball rund um den 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz.

Der Aktionsspieltag ist die Heimpartie gegen Hannover 96. Gemeinsam mit dem Netzwerk Erinnerungsarbeit haben wir ein Programm vorbereitet, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und aktiv Verantwortung für die Erinnerungskultur zu übernehmen.

Mit diesen Veranstaltungen möchten wir ein klares Zeichen setzen: Rassismus, Diskriminierung und Hetze haben keinen Platz in unserem Stadion, in unserem Verein und in unserer Stadt. Erinnerung bedeutet Verantwortung – für unsere Geschichte und für unsere Zukunft.

 

Neuengamme

Stolperstein-Rundgänge
Meldet euch gern zu dem Stolperstein-Rundgang durch Rotherbaum und Harvestehude an. Dabei werden Geschichten von Menschen mit HSV-Bezug erzählt, die während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

Termin: Donnerstag, 30. Januar, 14:00 Uhr bis circa 16:00 Uhr
Eine Anmeldung ist erforderlich unter veranstaltungen@nordtribuene-hamburg.de. Nach der Anmeldung erhaltet ihr alle
weiteren Details.

Termin: Freitag, 31. Januar (bereits ausgebucht)

Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Am Samstag, den 1. Februar, findet von 11:30 bis 15:30 Uhr ein geführter Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Neuengamme statt. Zwischen 1938 und 1945 waren dort über 100.000 Menschen inhaftiert, von denen die Hälfte ermordet wurde. Der Rundgang beleuchtet die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Lager, die Hierarchien, und den wenig bekannten Zusammenhang zwischen Fußballspielen der Häftlinge und dem Appellplatz. Zudem werden Biografien von Verfolgten sowie von SS-Wachmannschaften vorgestellt, die einen Bezug zum HSV hatten.

Termin: Samstag, 1. Februar, 11:30 – 15:30 Uhr
Bitte meldet euch unter veranstaltungen@nordtribuene-hamburg.de an. Weitere Infos werden nach der Anmeldung bekanntgegeben.

Zeitzeugen-Gespräch
Zu guter Letzt möchten wir noch auf das Forum mit dem Holocaust-Überlebenden Herbert Rubinstein im Abaton-Kino am 29. Januar um 19 Uhr hinweisen. Organisiert wird dies vom HSV. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind jedoch begrenzt.

Spendensammlung

Spendensammlung

Am 9. Februar 2024 wurde beim Heimspiel gegen Hannover 96 eine große Spendensammlung für den Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. durchgeführt. Hierbei wurden vor dem Spiel Geldspenden und nach Abpfiff Becherpfand gesammelt. Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. bietet diversen Tieren in Not Unterschlupf. Aktuell leben 143 Hunde, 139 Katzen und 392 Kleintiere in der Süderstraße. Daher freuen wir uns, dass wir am 16. April 2024 das Tierheim besuchen konnten und Sabine und Sven die Spenden für den Hamburger Tierschutzverein persönlich übergeben konnten.

„Herzlichen Dank – im Namen unserer Tiere – für diesen großartigen Einsatz der Nordtribüne! Tieraussetzungen und -abgaben sind leider tragischer Alltag und in harten Zeiten gelangen bis zu 10.000 Tiere jährlich ins Tierheim Süderstraße. Viele der verstoßenen Tiere treffen krank und verletzt bei uns ein. Sie umfassend medizinisch zu versorgen, ist ein finanzieller Kraftakt, den wir durch Euren Einsatz nun sorgenfreier stemmen können. Unser herzlicher Dank gilt somit allen Spender*innen, denn jeder Euro zählt!“ – Zitat Sven Fraaß (Pressesprecher HTV)

Auch von unserer Seite gilt der Dank allen, die sich an der Aktion beteiligt haben. Ohne euch hätten wir die beachtliche Spendensumme in Höhe von 10.000 Euro nicht erreichen können.

Neue Saison – neues Glück.

Bei unserem ersten Heimspiel gegen Hertha BSC haben wir erneut eine Spendensammlung organisiert. Dieses Mal haben wir der 1. Vorsitzenden des HTV, Janet Bernhardt, jedoch nicht nur einen Spendenscheck in einer Höhe von 11.000 Euro überreicht, sondern haben zusätzlich noch die gesamte Online Wishlist mit einem Wert von circa 2.300 Euro in das Tierheim in der Süderstraße liefern lassen. Auch hier gilt ein großer Dank an alle, die geholfen und gespendet haben. Ohne euch hätten wir den Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. nicht mit dieser grandiosen Summe unterstützen können.

Spendensammlung
Spendenaktion Tierheim Hamburg

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